Praxisteam

Was wir für Sie tun können...

Therapien und Schwerpunkte unserer Praxis

Osteopathie/Chiropraktik und Craniosakraltherapie

Die Chiropraktik und die Osteopathie sind ähnliche, manuelle Therapieverfahren. Manuell heisst: Der Therapeut arbeitet mit den Händen. Hier werden Schmerzen, Blockaden und Einschränkungen in den Gelenkfunktionen diagnostiziert und behandelt.

Alles was lebt, fliesst. 

Wenn alles fliesst, dann heisst dies aber auch, dass Vieles zu Blockaden und Stauungen führen kann. 

Der Körper ist eine Einheit. 

Schon Hippokrates, der Vater der Medizin, sah den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele, die zueinander in Wechselwirkung stehen.
 

Auf körperlichlichen Ebene unterscheiden wir folgende Strukturen


  • Der Bewegungsapparat mit seinen Knochen, Gelenken, Wirbeln, Bändern, Muskeln und deren Hüllen, Faszien, Sehnen usw. Hier sprechen wir von parietataler Osteopathie.
  • Die inneren Organe mit ihren Blut- und Lymphgefässen, Umhüllungen, Aufhängungen sowie steuernden Nerven: Dies nennen wir die viszerale Osteopathie (Osteopathie der Eingeweide).
  • Das Nervensystem mit seinen Blutgefässen, Hüllen und Befestigungen (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein) und der Gehirnflüssigkeit mit den Häuten und Membranen der sie umgebenden Räume sowie ihrem eigenen Rhythmus: Dieses Gebiet wird als die cranio-sakrale Osteopathie bezeichnet.

  


Osteopathie
Neuraltherapie

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Injektionsbehandlung mit einem Lokalanästhetikum. Sie wurde von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke im 20. Jahrhundert entwickelt und zählt zu den Regulationstherapien. Diese sollen die Funktionsstörungen des gesamten Organismus lösen, das Nervensystem aktivieren oder dämpfen und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.
Diese Behandlung unterscheidet zwei Therapiezweige:
Segmenttherapie: Sie arbeitet mit gezielten Injektionen von Anästhetika in den Bereich der Beschwerden. Diese Therapie wird empfohlen bei verschiedensten schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsaparates.

Störfeldtherapie: Durch eine Injektion in eine betroffene Körperregion können Schmerzen teilweise sogar vollständig beseitigt werden. Als Störfeld wird ein chronisch verändertes Gewebe bezeichnet, dass auf dem Weg der Nervenbahnen Fernstörungen verursacht. Diese Therapie wird empfohlen zur Behandlung und Entstörung von Narben und zur Regeneration der Nevenbahnen. 

Komplexhomöopathie und Phytotherapie 

Die klassische Pflanzenheilkunde wird Phytotherapie genannt, hier werden verschiedene Pflanzen/Pflanzenstoffe in verschiedenen Formen verwendet; als Tee, Tinktur, Aufguss oder Extrakt usw. Circa 70.000 Pflanzenarten gibt es weltweit, die als Arzneimittel in der Medizin genutzt werden. Ob Blätter, Blüten, Hölzer, Früchte, Knospen, Samen, Stängel oder Wurzeln - die pflanzlichen Wirkstoffe stehen für die Behandlung ganz unterschiedlicher Beschwerden bereit.

Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist eines der ältesten Therapieverfahren in der Medizin. Aus der Antike und dem Mittelalter haben uns vor allem arabische und chinesische Gelehrte einen reichhaltigen Arzneimittelschatz aus der Natur hinterlassen.
Komplexmittel entstanden aus der Idee, dass eine Erkrankung immer komplexe Ursachen hat. Diese sollen mit der Kombination verschiedener Mittel therapiert werden. 

Phytotherapie
Wirbelsäule

Wirbelsäulentherapie nach Dorn-Breuss 

Die Dorn-Breuss-Therapie besteht aus zwei sich ergänzenden Therapien: der Breuss-Massage und der Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn. Im Mittelpunkt der  Behandlung  steht die Wirbelsäule, die verschiedene Aufgaben im Körper hat. Sie sorgt einerseits für den Halt, damit der Körper sich aufrichten kann, gleichzeitig aber auch für die nötige Beweglichkeit. Außerdem schützt sie das Rückenmark, das für die Funktionen des Körpers eine zentrale Rolle spielt.
Durch einseitige Körperhaltung, Fehlbelastungen oder Traumen können sich Wirbelkörper verschieben und verschiedene Beschwerden verursachen. Der Therapeut kann diese minimalen Fehlstellungen fühlen und mit sanftem Druck korrigieren. Die Breuss-Massage ist eine tiefgreifende sanfte Rückenmassage, die Verspannungen löst und kleinere Blockierungen behebt. Durch vorsichtiges Dehnen werden die Bandscheiben entlastet. Dabei wird Johanniskrautöl verwendet, dem ein positiver Effekt auf  Nerven und Bandscheiben zugesprochen wird. Die gesamte Wirbelsäule vom Kreuzbein bis zu den Halswirbeln wird mit unterschiedlichen Grifftechniken behandelt, während sich der Patient entspannt.
Die Dorn-Behandlung ist eine sanfte Mobilisierung von Wirbeln und Gelenken. Wirbel- und Gelenkblockierungen werden festgestellt und mit sanftem Fingerdruck gezielt korrigiert. Im Gegensatz zu anderen Verfahren bei denen Gelenke ruckartig eingerenkt werden, werden bei der Dornmethode  Bänder, Sehen und Gelenke nicht belastet und Blockanden können sanft gelöst werden. Schwerpunkt der Methode ist die statische Wiederherstellung einer geraden aufrechten Wirbelsäule. Voraussetzung dafür ist eine waagrechte Beckenlage, was gleichlange Beine voraussetzt. Deswegen werden zuerst eventuelle Beinlängendifferenzen und ein möglicher Beckenschiefstand festgestellt und korrigiert.


Reflexzonentherapie

Die Fußreflexzonentherapie gehört zu den manuellen Therapieformen. Dabei werden die Füße als Mikrosystem verstanden, in dem der ganze Mensch abgebildet ist und individuell behandelt werden kann. Dabei steht immer der ganze Mensch im Mittelpunkt der Behandlung. 

Fußmassagen waren schon vor Jahrtausenden in Ägypten und im Orient üblich. In verschiedenen Kulturen wurde diese Methode zur Linderung von Beschwerden eingesetzt und besonders bei verschiedenen Indianerstämmen in Nord- und Mittelamerika über die Jahrhunderte bewahrt. Der amerikanische Arzt William Fitzgerald entwickelte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Therapieform die er „Zonentherapie“ nannte. Mit diesen Grundlagen arbeitete die amerikanische Masseurin Eunice Ingham ab Beginn der 30er Jahre weiter. In den letzten Jahrzehnten wurde die Methode von Hanne Marquard zu einer zeitgemäßen Therapieform weiterentwickelt und in Deutschland sowie im Ausland weiterverbreitet. 

Bei der Behandlung liegt der Patient entspannt und zugedeckt auf einer Liege. Nach eingehender Befragung zu Beschwerden und Erkrankungen beginnt die Behandlung mit dem Sicht- und Tastbefund. Dabei achtet der Therapeut z.B. auf Veränderungen der Haut und der Statik des Fußes, auf empfindliche Stellen und auf die Beschaffenheit des Fußgewebes. Durch verschiedene Griff- und Massagetechniken kann individuell auf das Beschwerdebild eingegangen werden. Gleichzeitig werden dabei auftretende Reaktionen berücksichtigt. 

Eine Behandlungsserie besteht je nach Patient und Beschwerdebild aus 6-12 Sitzungen, die in der Regel 2-3mal pro Woche stattfinden. Eine Behandlung dauert jeweils ca. 30 Minuten im Anschluss sollte noch eine kurze Nachruhe eingehalten werden. 

Reflexzone
Homöopathie

Klassische Homöopathie

Homöopathie besteht aus 2 Wörtern: homoion = ähnlich, und pathos = Leiden.Es bezieht sich auf den Grundsatz der Medizin, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann.

Unterschiedliche Arten von Substanzen erzeugen im gesunden Menschen eine nach ihrer Art eigene Krankheit. Je heftiger, umso schlimmer. Ähnliches kennen wir z.B. bei Vergiftungen. Das bedeutet: Eine Substanz, die nur beim Gesunden solche krankhaften Erscheinungen erzeugt, heilt den kranken Menschen, wessen Störungen den krankhaften Erscheinungen des Wirkstoffes ähnlich sind.

Die Homöopahtie geht auf Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück und bestehen seit ca. 200 Jahren. Basis homöopathischer Medikamente sind Stoffe aus allen Bereichen der Natur, gesünder und natürlicher geht es nicht. Vom Säugling bis zum 100-Jährigen können sie sinnvoll und effektiv eingesetzt werden. Der Einsatz homöopathischer Mittel ist bei Erkrankungen sinnvoll, bei denen der Körper noch in der Lage ist, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.